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Über Bustouristik Schnell

Wenn man heute Lothar Schnell fragt, wie er vor 30 Jahren dazu kam ein Busunternehmen zu gründen, lautet seine Antwort mit einem verschmitzten Grinsen: „Wie die Mutter zum Kinde“. Werfen wir einmal einen Blick ins Jahr 1975. Bei der Bundeswehr machte Lothar Schnell seinen LKW Führerschein. Gleich darauf kam in ihm große Lust auf, große und schwere Fahrzeuge zu fahren. Dies tat er dann auch nebenbei immer wieder. In seiner weiteren beruflichen Laufbahn als Polizist kam es dann, dass er den Personenbeförderungsschein gemacht hat. In diesem Zuge hat er den Dienstführerschein, als Klasse 2 LKW und den Busführerschein umschreiben lassen, um alle Führerscheine auch privat nutzen zu können. Somit wurde die Grundlage der Leidenschaft Bus zu fahren gelegt. In Erinnerung schwelgend meint Lothar Schnell: „Ich wollte mit dem Bus die Welt erfahren und den Menschen so viel wie möglich zeigen“. In den folgenden 10 Jahren war Herr Schnell nebenberuflich als Busfahrer tätig. Hierbei wurden die ersten Kontakte mit dem Busunternehmen von Emil Herr in Freiamt geknüpft, für das er regelmäßig auf den Straßen unterwegs war.

 

Nach dem Tod von Emil Herr entschied sich Lothar Schnell, zusammen mit seiner Frau Ruth, diesen Omnibusbetrieb im Jahr 1989 zu kaufen und sich selbständig zu machen. Somit waren die Wurzeln für die inzwischen 30-jährige Firmengeschichte in Freiamt gelegt worden. Mit fünf Reisebussen fing es an. Bald merkte man, dass die alten Räumlichkeiten zu klein wurden für das stetig wachsende Unternehmen. Eine geeignete Ausweichmöglichkeit fand das Unternehmerehepaar im Heimatort Kenzingen. Im dortigen Industriegebiet wurde ein ca. 4.500 Quadratmeter großes Gelände gekauft und ein moderner Betriebshof mit eigener Werkstatt und Waschhalle aufgebaut. Nach einer Investition von 2,2 Millionen Mark war es am 1. September 1995 soweit: Der Bezug der neuen Räumlichkeiten konnte stattfinden. In diesem Zusammenspiel wurden drei nagelneue Reisebusse mit allem erdenklichen Komfort, zwei Überland-Reisebusse und zwei Standard-Linienbusse im Fuhrpark angeschafft. Mit dieser Grundlage konnte man sich sowohl auf den Linienverkehr im Raum Emmendingen und Freiamt konzentrieren, als auch die Anfragen in Sachen Busanmietung bedienen. Mit der eigenen Linienkonzession werden seither täglich mehrere Hundert Fahrgäste befördert. Bei der Busanmietung treffen täglich Anfragen aus den Bereichen Jahrgangsfahrten, Vereinsausflüge, Sportveranstaltungen, Schulklassen- und Kindergartenausflüge ein. Hier wird großer Wert darauf gelegt gemeinsam eine genaue und spezifische Planung auszuarbeiten, die oftmals nicht nur die reine Busfahrt beinhaltet, sondern auch ein passendes Rahmenprogramm, angefangen von Übernachtungsmöglichkeiten, Schiffsfahrten vor Ort und vielem mehr.

 

Im Jahr 2000 verstarb Ruth Schnell, die bis zum dortigen Zeitpunkt stets den Rücken für Lothar Schnell freigehalten hat und die administrative Arbeit im Büro übernommen hatte. Im Jahr 2008 lernte Herr Schnell Sonja Lutz kennen. Im Jahr 2012 heirateten die beiden, wobei Sonja – inzwischen Schnell – bereits im Jahr 2011 mit in das Unternehmen einstieg und seither bei der Führung des Unternehmens ihrem Mann zur Seite steht.

 

Neben den beiden Schnells zählen noch 6 fest angestellte Busfahrer zum Team, sowie ein Stamm von weiteren 10 Aushilfsfahrern, einem festen Putzpersonal, einem Monteur und weiteren fleißigen Helferlein, die bei Not am Mann oder Bus einspringen können.

Im Laufe der dreißig jährigen Firmengeschichte gab es viele Ziele, die sich etabliert haben. Jahr für Jahr beliebt sind der Gardasee, die italienische Blumenriviera, die Fahrt zum Kastelruther Spatzenfest und die Kur- und Bäderreisen nach Abano/Montegrotto. Hierunter finden sich viele Stammgäste, die seit Jahren regelmäßig mit an Bord sind. Zwischenzeitlich wurden durch Bustouristik Schnell auch diverse Fußballspiele angefahren. Auch ein Fernbus fuhr fünfmal pro Woche von Freiburg nach Trier. Dieses Ziel wurde inzwischen jedoch wieder aus dem Programm genommen. Dafür wurden in diesem Jahr zum ersten Mal zwei neue Themen aufgegriffen: Frauenreisen und Schnäppchenreisen. Bei den Frauenreisen hat sich Sonja Schnell einen lang gehegten Traum erfüllt. Ein Schlüsselerlebnis, bei dem Sie selbst als Busfahrerin unterwegs war, war eine reine Frauenreise zum Kur- und Bäderurlaub nach Italien. „Die Atmosphäre war sehr ausgelassen und locker – irgendwie anders“, erinnert sie sich. Bei den Frauenreisen dürfen ausschließlich Frauen im Bus mitreisen – der einzig geduldete Mann im Bus wird ab und an der Busfahrer sein. Auch Lothar Schnell kommt dieses Jahr mit einer neuen Idee für das Unternehmen auf den Markt, die auch großen Anklang bei den Kunden findet: Schnäppchenreisen. Bei diesen Reisen bietet Bustouristik Schnell die reine Busfahrt mit der Übernachtung und entsprechender Verpflegung vor Ort an. Die Tagesausflüge am jeweiligen Ausflugsziel sind fakultativ hinzubuchbar, sogar noch beim Busfahrer während der Reise. Somit hat man die Flexibilität und kann mit wenig Geld einen traumhaften Urlaub erleben in einer Stadt wie Hamburg, Berlin oder München, oder man entspannt bei einem reinen Badeurlaub am Gardasee, an der italienischen Blumenriviera, in Spanien oder Kroatien. Wem das zu wenig ist, der nutzt den Bus, der während der gesamten Reise vor Ort bleibt und bucht einzelne Tagesausflüge gesondert hinzu.